Bürgerbeteiligung zu Hundewiesen

Mit Artgenossen herumtollen, sich beschnuppern, spielen, Rangordnungen klären – das können Hunde am besten, wenn sie nicht an der Leine laufen. Da die Polizeiverordnung in Chemnitz generell Leinenpflicht vorschreibt, sind derzeit 20 Hundewiesen in den öffentlichen Grünanlagen für Hundehalter ein wichtiger Anlaufpunkt.

Hundewiesen wurden vor allem in dicht bebauten Stadtgebieten ausgewiesen, wo alternative Freilaufmöglichkeiten in freier Natur fehlen.
Doch nicht alle sind für Hund und Halter optimal: Mitunter fehlen Beleuchtung, Hinweisschilder für Passanten und Radfahrer oder eine Abgrenzung zu Straße oder Spielplatz. Andernorts mangelt es an Abfallkörben, Bänken oder Beutel-Spendern für die »Hinterlassenschaft«.

Deshalb beauftragte der Stadtrat die Verwaltung, ausgewiesene Hundewiesen in folgenden Punkten zu überprüfen, um ggf. folgende Änderungen bzw. Verbesserungen zu veranlassen:

– Errichten von Umzäunungen in unmittelbarer Nähe zu Spielplätzen, Straßen, Radwegen, Straßenbahntrassen und anderen für Hunde sowie Passanten gefährlichen örtlichen Gegebenheiten
– bessere Beleuchtung
– mehr Müllbehälter
– Aufbau von Dog-Tüten Spendern
– Anbringen weiterer Hinweisschilder, die Fußgänger und Radfahrer auf Hundewiesen hinweisen.
– mehr & bessere Sitzgelegenheiten

Außerdem beauftragte der Stadtrat die Verwaltung zu prüfen, ob und wo weitere Hundewiesen ausgewiesen werden können.

Jeder kann sich bis zum 30. November 2019 mit konkreten Vorschlägen in punkto Hundewiesen an Ortschaftsräte und Bürgerplattformen wenden:

Zu folgenden Hundewiesen im Stadtgebiet Chemnitz-Mitte können Sie Ihre Meinung oder Anregungen telefonisch unter: 0371 – 666 4962
oder per E-Mail an: info@buergerplattform-chemnitz-mitte.de äußern:

– Wilhelm-Külz-Platz
– Karl-Liebknecht-Straße/ Wiese am Busbahnhof
– Hohe Straße/ Wiesenareal an der Richard-Hartmann-Halle
– Augustusburger Straße/ Grünzug von der Zieschestraße bis zur Rudolfstraße
– Stadtpark/ Wiese an der Gluckstraße

(Textquelle: Amtsblatt Chemnitz, Nr. 39, 27. September 2019, Seite 5)